Am bundesweiten "Dichterrosentag" wird für Wolfgang Hilbig eine Rose an seinem Grab niedergelegt. Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft und S. Fischer Stiftung, die Initiatoren des "Hilbig-Jahres", eröffnen es mit einer Pfingstrose und Gedichten des großen Lyrikers. Eingeladen zu dieser zwanglosen, freundschaftlichen Zusammenkunft sind alle, die sich an Wolfgang Hilbig und/oder seine Texte erinnern wollen.
Aktuelles
Endlich erschienen: Die Bände "Wolfgang Hilbig und die (ganze) Moderne" und "Wolfgang Hilbigs Lyrik. Eine Werkexpedition". Die Bände gehen auf eine Kooperation der Faculté des Lettres (Sorbonne Université), der Universität Nantes und der Friedrich-Schiller-Universität Jena zurück, in deren Rahmen man sich zwei Jahre lang in Tagungen, Workshops und gemeinsamen Seminaren ausgehend vom Werk Wolfgang Hilbigs mit der deutschen Nachkriegsmoderne befasste.
Folge 2 des Video-Podcasts zum Wolfgang-Hilbig-Jahr 2021 ist jetzt auf dem Youtube-Kanal der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft zu sehen. Diesmal war der Literatur- und Kunstkritiker Michael Hametner im Atelier des Leipziger Künstlers Sighard Gille zu Gast. Thema ist das Porträtbild, dass Gille im Jahr 2016, knapp zehn Jahre nach Wolfgang Hilbigs Tod, von ihm malte. Gille ist auch durch das Deckengemälde "Gesang vom Leben" (1981) im Gewandhaus Leipzig bekannt.
Reinhard Krehl sieht "die Natur als Text", den wir lesen. Ein Gedanke, mit dem er sich auf Wolfgang Hilbig (und Novalis) bezieht - und auf "Das Meer in Sachsen". Am Hilbig-Jahr 2021 beteiligt sich Krehl mit Naturselbstdrucken, für die er Pflanzen aus dem ehemaligen Tagebaugebiet zwischen Leipzig und Meuselwitz verwendet. Titel: "Man erlaube mir ein violettes Distelfeld zu verwüsten." Ausgestellt werden die Drucke im September von der Leipziger Galerie intershop.