Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e.V.

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2. Juni: Enthüllung Wolfgang-Hilbig-Gedenkstein

Der Gedenkstein für Wolfgang Hilbig in seiner "Heimatstraße" in Meuselwitz wird am 2. Juni 2019 feierlich enthüllt. Hilbigs Bücher werden in mehr als 15 Sprachen gelesen, nebenan in Frankreich und Tschechien ebenso wie in Japan oder Argentinien, Literaturbegeisterte aus allen Himmelsrichtungen besuchen inzwischen das auf der Karte der Weltliteratur platzierte "M." Sie finden dort alsbald ein würdiges Zeichen vor, das an den Schriftsteller erinnert.

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Wilhelm Bartsch: Die Weiber von Meuselwitz

Wolfgang Hilbig ist kein Autor "engagierter Literatur". Vielmehr verwebt seine Literatur geschichtliche und philosophische Spuren, fragt nach dem Ungeheuren der Menschennatur. Der Dichter und Schriftsteller Wilhelm Bartsch ist einigen dieser Themen bei Wolfgang Hilbig weiter gefolgt. Ein Projekt zum Klimawandel in der Gesellschaft und zu "Judenhass und Co", das er anlässlich seiner Arbeiten zu Hilbig initiiert hat, führte ihn jüngst erst nach Auschwitz.

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28. Mai: Premiere des Hilbig-Bands "Sphinx"

Im Mai erscheint das Buch "Sphinx" mit bislang unbekannten Texten aus dem Nachlass Wolfgang Hilbigs in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung, das bereits vorbestellt werden kann. Das Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt des Verlags mit der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft - ihre Mitglieder erhalten es als Jahresgabe 2019. Herausgeber Michael Opitz, Verleger Peter Hinke und der Schriftsteller Clemens Meyer stellen es am 28. Mai 2019 um 19.30 Uhr im Kesselhaus in Leipzig vor.

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14. Mai: Michael Opitz liest in Neubrandenburg

Im Herbst 2017 erschien die Biographie "Wolfgang Hilbig" von Michael Opitz. Im Januar 2018 wurde sie von der Jury der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zum Buch des Monats gewählt, u. a. ob der so umfassenden Recherchen und neuen Erkenntnisse. Zahlreiche Buchvorstellungen folgten. Eine weitere Gelegenheit, Michael Opitz im Gespräch über Wolfgang Hilbig zu erleben, wird am 14. Mai im Literaturhaus Neubrandenburg sein. 

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