Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e.V.

18. Oktober: 40 Jahre "abwesenheit"

1979 kam Wolfgang Hilbigs Debüt "abwesenheit", vermittelt von Rundfunkredakteur Karl Corino, beim westdeutschen Verlag S. Fischer heraus. 40 Jahre später fällt die Zeitlosigkeit der Poetik in (nicht nur) diesem Gedichtband auf, dessen Aussagen beim Blick auf das derzeitige gesellschaftliche Klima aktuell erscheinen. Darüber diskutieren am 18. Oktober 2019 in der Kinobar "Prager Frühling" in Leipzig Dr. Karl Corino und die Schriftstellerin Katja Lange-Müller mit Moderator Wilhelm Bartsch.

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Rechenschaft. Gedanken aus der DDR

Wolfgang Hilbigs "Rechenschaft" steht in dieser Radiosendung inmitten von Gedichten und Songs über den Alltag in und nach der DDR. Zum Tag der deutschen Einheit versammelt der WDR lyrische Gedanken unter anderem von Reiner Kunze, Thomas Brasch, Inge Müller, Annerose Kirchner, Eva Strittmatter, Dieter Mucke, Rainer Kirsch, Gerald Zschorsch und Musik unter anderem von Karat, Gerhard Gundermann, Dirk Michaelis und Tocotronic.

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30 Jahre Mauerfall: Nachtgeschwister, provisorisch

In der Reihe "Zerrissen und verbunden. Hörstücke zu 30 Jahre Mauerfall" wiederholt Deutschlandfunk Kultur am 13. Oktober 2019 das Hörspiel "Nachtgeschwister, provisorisch", das die Zeit vor und nach dem politischen Umbruch 1989/90 aus Sicht eines Ost-West-Schriftstellerpaares beschreibt. Das Paar aus den Romanen "Nachtgeschwister" von Natascha Wodin und "Das Provisorium" von Wolfgang Hilbig wird von Martina Gedeck und Christian Redl gesprochen.

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3. Oktober: Hilbig-"Territorien" im Radio

Werner Cee, Komponist und Künstler, ist bekannt für akustische Großprojekte und experimentelle Hörspiele, die existenzielle Themen aufgreifen. Sein neues Projekt "Territorien" übersetzt Dichtungen von Wolfgang Hilbig in Klänge, verwebt und inszeniert Textauszüge und Zitate musikalisch. Die Ursendung des von Deutschlandradio Kultur produzierten Hörstücks wird am 3. Oktober 2019 um 18.30 Uhr ausgestrahlt.

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