In der Reihe "Für Wolfgang Hilbig lesen", jeden Sommer im Literturhaus Leipzig, präsentieren diesmal Alexandru Bulucz und Anna Kove ihre Sicht auf den Dichter und Menschen. Bulucz, Lyriker und Publizist, hat zahlreiche Essays über Hilbig verfasst. Kove übersetzte Hilbigs Gedichte ins Albanische und machte ihn in ihrem Heimatland und im Kosovo mit Feuilletonbeiträgen und Veranstaltungen bekannt.
Aktuelles
Wenn sich am 23. September 2023 um 15 Uhr Literaturfreunde am Gedenkstein für Wolfgang Hilbig in Meuselwitz treffen, ist das ein besonderes Ereignis: Diesmal ist das Leipziger Literaturhaus in "M." unterwegs, um Hilbigs atmosphärischen Texten an jenen Orten zu lauschen, von denen sie handeln. Der geführte literarische Stadtrundgang, der biografische Stationen Hilbigs einbezieht, ist öffentlich - weitere Gäste sind herzlich willkommen.
Im Heft 4 2023 der SINN UND FORM sind vier Briefe von Wolfgang Hilbig an Stephan Hermlin unter dem Titel "Das Schicksal der Wahrheit dieses Landes" erschienen, die von Michael Opitz ediert und eingeleitet wurden. 2019 erschienen ebenfalls von Opitz ediert und eingeleitet Hilbigs Briefe an die suspendierte Lehrerin Ursula Großmann.
Die Literaturzeitschrift "Die Horen" versammelt im aktuellen Band 289 (2023) "Wiedergewinnung der Moderne" Beiträge zum Einen zu Wolfgang Hilbig, zum Anderen zu Walter Höllerer. Anlass gaben Hilbigs 80. Geburtstag 2021 und Höllerers 100. Geburtstag 2022. Herausgeber sind Michael Hametner (Hilbig) und Maximilian Mengeringhaus (Höllerer), Beiträger/-innen zu Wolfgang Hilbig u.a. Katja Lange-Müller, Nancy Hünger, Marit Heuß, Sebastian Kleinschmidt und Dieter Kalka.