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"Alte Abdeckerei" untersucht in "Psyche" 5/26

Bereits im Mai 2026 erschien im Heft 5 der Zeitschrift "Psyche" ein literaturpsychoanalytischer Beitrag zur "Alten Abdeckerei" von Wolfgang Hilbig - "Die rästselhaften Botschaften des Textes" von Philipp Soldt. Es geht darin um die Mehrdeutigkeit (Ambiguität) dieses Textes, der sich einer eindeutigen Lesart entzöge. Die Tatsache, dass Mehrdeutigkeit per se ein Merkmal des sprachlichen Zeichens ist, hatte tatsächlich ganz grundlegenden Stellenwert für Wolfgang Hilbigs Poetik, der entsprechenden Literaturtheorien aus der Dekonstruktion und Psychoanalyse oder deren Vorläufern in der Romantik offen gegenüberstand.

Umso interessanter ist es, den Beitrag von Philipp zu verfolgen, der auch Walter Benjamins Auffassung vom Kunstwerk einbezieht. Philipp Soldt, Dr. phil und Diplom-Psychologie, in Bremerhaven therapeutisch tätig, setzt sich seit langem mit der Verbindung zwischen Psychoanalyse und Ästhetik und auch mit der Bildsprache in der Literatur auseinander, unter anderem als Herausgeber im Psychosozial-Verlag und Beiträger der Zeitschriftenreihe "Psyche"  Hier geht es zum Heft 5 (Bestellseite)