Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e.V.

Literaturwissenschaftler Michael Opitz und Matthias Weichelt, Chefredakteur von "Sinn und Form", stellen die im Januarheft erschienenen Briefe von Wolfgang Hilbig an die Dresdner Bibliothekarin Ursula Großmann vor. Die 1968 begonnene Korrespondenz gibt Einblick in eine Zeit, aus der bislang wenig biografische Zeugnisse von Wolfgang Hilbig vorliegen, und zeigt schon den unbedingten Willen zur Literatur des jungen Arbeiters.

"Aber lassen wir die Ironie, es geht ums Heiligste", schreibt Hilbig an Großmann, die als einzige auf seine Annonce in der "Neuen Deutschen Literatur" geantwortet hatte, wie er, Gedichte verfasst und über Poetik nachdenkt. Michael Opitz, Wolfgang Hilbigs Biograf, der mit Ursula Großmann Kontakt aufgenommen und die unveröffentlichten Briefe herausgegeben hat, wird die Korrespondenz der beiden jungen Schreibenden im Gespräch mit Matthias Weichelt in den zeitgeschichtlichen, politischen und biografischen Kontext einordnen. Aus den Briefen liest Meike Rötzer.

Veranstaltung am 5. März 2019, um 20 Uhr im Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin  -
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