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Der Brief, Sommer 2026

Der Brief, Sommer 2026


 

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Der Brief

Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft 

Sommer 2026

 

 

 

 

     
     
     
     
     
 
 
Postkarte Hilbigs an Volker Hanisch - Zeile 5 "denn jetzt ,sinnen' sie dort wahrscheinlich nicht mehr ..." bezieht sich auf das meer in sachsen 

 

 

Liebe Lesende in nah und fern, 

warum - mitten im Sommer - eine Weihnachskarte Wolfgang Hilbigs an Volker Hanisch? Weil sie einen kleinen postalischen Dialog der beiden Meuselwitzer und ihr historisches Interesse an der Braunkohlelandschaft südlich von Leipzig widerspiegelt. 1996 war nämlich im Forum-Verlag das Buch "Zu Fuß durch Leipzig" erschienen. Volker Hanischs Beitrag wies mit einem poetischen Zitat auf das meer in sachsen hin. Jetzt, 30 Jahre später, ist ein Buch mit Leipzig-Texten Hilbigs in Vorbereitung. Hilbigs letzter Lektor Jürgen Hosemann kommt dazu am 31. August im Literaturhaus mit Volker Hanisch (Herausgeber), Clemens Meyer (arbeitet am Nachwort) und Corinna Harfouch ins Gespräch, die die Texte vortragen wird. In Berlin gibt es zeitgleich eine Filmpremiere: Ingo Schulze und Nancy Hünger stellen Ede Müllers filmische Annäherung an Hilbigs reale und literarische Welt vor.

Kommen Sie nach Leipzig oder Berlin, um mit uns literarisch Geburtstag zu feiern,

wir senden viele freundliche Grüße voraus!

Katrin Hanisch 

 

 

 

 

Dieser Herr C. ... Mit Ede Müller, Nancy Hünger und Ingo Schulze  

Wer Wolfgang Hilbigs Grab auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin an seinem 85. Geburtstag besucht, kann wenige Schritte entfernt auch den neuen Film über den Dichter sehen: Er feiert am 31. August im Brecht-Haus in Anwesenheit des Filmkünstlers Ede Müller Premiere. Müller, gebürtig in Sigmaringen, wohnt in Berlin und Kriebitzsch bei Meuselwitz. Sein Film "Dieser Herr C. aus der Stadt M." verortet poetisch-dokumentarisch Bilder der Vergangenheit und Gegenwart auf der Landkarte der Weltliteratur. Nancy Hünger und Ingo Schulze gestalten das Gespräch.  

Zur Veranstaltung 


 

 

Die Leipzig-Texte: Corinna Harfouch, Clemens Meyer und Kollegen

Für Hilbigs dicherisches Werden sind Meuselwitz und Leipzig untrennbar verbunden - es ist Zeit, sich auch seine Leipzig-Texte vorzunehmen! Zum Beispiel den Untergang der Titanic mitten im Leipziger Hauptbahnhof, wenn Bier über die Reling schwappt und feste Grundsätze wanken ... zu hören am 31. August im Literaturhaus Leipzig - mit Corinna Harfouch, Clemens Meyer, Jürgen Hosemann und Volker Hanisch. Das Literaturhaus aktiviert extra den Poesieautomaten - frisch bestückt mit Hilbig-Gedichten! Tickets nur online und  ab 24.8. an der Abendkasse - keine telefonische Reservierung. Mitglieder der Gesellschaft können - für die Gästeliste - auch auf diesen Newsletter antworten. 

Zur Veranstaltung

 

 

 

Im Garten der Literatur - Jubiläumstagung und Rahmenprogramm

"Wolfgang Hilbig und die Natur" ist die Tagung am 1. & 2. September im Literaturhaus und Botanischen Garten Leipzig überschrieben; parallel sind Drucke zu Naturmotiven Hilbigs zu sehen. Das Kolloquium der TU Braunschweig ist ausdrücklich für Publikum geöffnet, neben der Literaturwissenschaft sprechen und diskutieren Schriftstellerinnen, Literaturvermittlerinnen, Herausgeber und Künstler. Ein Höhepunkt: das Abendpodium am 1.9. - mit Katja Lange-Müller, Jan Wagner, Jan Brandt und Jan Röhnert.

Zum ausführlichen Tagungsprogramm

 

 

 

Industriekultur: Die Stimme aus dem Leuna-Werk

Seit 2013 gibt es zum Festival der Industriekultur Leipzig Texte Hilbigs oder von ihm inspirierte Kunst. 2026 widmen wir diesen Abend aber einem anderen Autor der mitteldeutschen Industrielandschaft - Walter Bauer, der "Stimme aus dem Leuna-Werk", zum 100. Todestag. Der aktuelle Walter-Bauer-Preisträger Thomas Böhme vertritt als Mitglied der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft beide Dichter, und auch sein eigenes Werk steht im Fokus. Jürgen Jankofsky stellt Walter Bauer vor, Moritz Jähnig moderiert. 

Hier mehr dazu  

 

 

 

"Alte Abdeckerei" - Würdigungen 2026

Der halbrunde Geburtstag Hilbigs bot die Gelegenheit: Schauspieler Thomas Dehler hat - sein lange gehegter Wunsch - die "Alte Abdeckerei" als Hörbuch eingelesen; es kommt im Herbst im Buchfunk-Verlag heraus. Ganz anders die Beschäftigung von Philipp Soldt, Dr. phil und Psychoanalytiker in Bremerhaven, mit Hilbigs Jahrhundert-Text: Soldts literaturpsychoanalytische Darstellung der "Alten Abdeckerei" ist im Frühsommer in Heft 5 der "Psyche" erschienen: "Die rätselhaften Botschaften des Textes". Die Zeitschrift wird bei Klett-Cotta herausgegeben und ist online erhältlich. Das Hörbuch wird im Oktober in Leipzig vorgestellt.

Zum Heft (Bestellseite)   

 

 

 

Pre-Doc-Award: Hilbig-Tandem organisiert Schulprojekt 

Noch ist wenig zu sehen - vom Schulprojekt "Wolfgang Hilbig unzensiert": Nicolas van Veen und Marit Heuß setzen es mit Clemens Meyer, Ingo Schulze und Constanze John um, organisieren Lektüre- und Schreibworkshops, einen Text-Rundgang durch Leipzig-Plagwitz und eine Diskussion im Reclam-Museum. Die Ergebnisse werden in Bild und Ton für alle anderen in die Lern-App DISCO eingespeist. 2023 waren wir mit "Wolfgang Hilbig und Sarah Kirsch" bei Studierenden in Tübingen zu Gast, das Nachfolge-Projekt "Wort-Wächter" bieten wir Lernenden in Leipzig an. Nico van Veen und Marit Heuß haben es aus einem Dissertationsvorhaben entwickelt, für das die  beiden bereits ausgezeichnet sind. 

Pre-Doc-Award für Hilbig-Tandem

 

   

Vorschau Oktober/November

Videos auf Youtube

Mitgliedschaft

 

     
   

www.hilbig-jahr-2021.de | www. wolfgang-hilbig.de | Der Brief, Ausgabe 1 2026 Redaktion K. Hanisch

© Foto: Volker Hanisch 

 

Wir danken unseren Mitgliedern: 
Corinna Harfouch, Clemens Meyer, Jürgen Hosemann, Nancy Hünger, Ingo Schulze, Marit Heuß, Nicolas van Veen, Constanze John, Gerald Zörner #gezett, Thomas Böhme, Jan Röhnert, Wilhelm Bartsch, Jörg Kowalski,
Michael Opitz, Kurt Mondaugen, Katja Lange-Müller

Wir danken unseren Förderern:
der S. Fischer Stiftung,
der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten ALG (Mittel des Beauftragten für Kultur der Bundesregierung BKM), der Stadt Leipzig,
Foto #gezett

und unseren Kooperationspartnern:
dem Literaturhaus Leipzig, 
dem Verein für Industriekultur, dem Buchfunk Verlag und dem Reclam-Museum Leipzig,
der Walter-Bauer-Nachlassstelle Merseburg und Leuna und
dem Institut für Geramanistik der Technischen Universität Braunschweig

 

 

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