Der Brief, Winter 2019

 

   

 

Der Brief

Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e. V.

 Winter 2019

 
 
 
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Editorial

Sehr geehrte Leser und Freunde,

während im thüringischen Meuselwitz der zukünftige Gedenkstein für Wolfgang Hilbig  auf seine Vollendung wartet (Foto), geht in der Literaturmetropole Leipzig ein Buch mit bislang unveröffentlichten phantastischen Erzählungen des Dichters in Druck. Eine Vorpremiere wird es schon zur Buchmesse geben - wenn Verleger Peter Hinke am Welttag der Poesie mit Thomas Böhmes "Puppenkino" und Wolfgang Hilbigs "Sphinx" zwei verwandte Stimmen präsentiert. Beide formulieren poetisch "Wahrnehmungen aus der Dunkelheit" - ein Thema, dem Maren Lehmann aus soziologischem Blickwinkel begegnet. Dies in der heutigen Postsendung,

verbunden mit herzlichen Grüßen

Katrin Ernst


 

Gedenkstein: Bitte um Unterstützung

In der "Heimatstraße" Wolfgang Hilbigs in Meuselwitz soll ab Juni ein Gedenkstein die Lebens- und Gedankenwelt des Schriftstellers vorstellen. Die Gestaltungskosten des von der MIBRAG gesponserten Findlings aus dem nahen Braunkohletagebau teilen sich die Mitglieder der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft mit der öffentlichen Hand, der ALG, Berlin. Für die letzten 1500 Euro werden aber noch Spenden benötigt. Sie können, Kennwort "Hilbig-Stein" auf das Konto DE17 4306 0967 1133 2131 00 / BIC: GENODEM1GLS angewiesen werden. Wir danken allen bisherigen und zukünftigen Spendern sehr herzlich.

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Briefwechsel aus dem Jahr 1968

Michael Opitz, Wolfgang Hilbigs Biograf, und Matthias Weichelt, Chefredakteur von SINN UND FORM, sprechen am 5. März in Berlin über die im Heft 1/2019 erschienenen Briefe: Die 1968 begonnene Korrespondenz mit der Dresdner Bibliothekarin Ursula Großmann gibt Aufschluss über die Haltung des jungen schreibenden Arbeiters Wolfgang Hilbig zur Literatur in einer Zeit, aus der nur wenige authentische Zeugnisse existieren.

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Poesie aus dem Leipziger Wörtersee 

Am 21. März feiert im Specks Hof Leipzig Thomas Böhmes "Puppenkino" Premiere. In den Abend zum Welttag der Poesie beziehen der Leipziger Schriftsteller und sein Verleger bereits die nächste Neuerscheinung der "Edition Wörtersee" mit ein: Wolfgang Hilbig: "Sphinx. Unveröffentlichte Texte aus dem Nachlass, hrsg. von Michael Opitz". Nach  der Vorschau auf Hilbigs Erzählungen und der Vorstellung der poetischen und editorischen Berührungspunkte beider Dichter - zwei Meister der literarischen Groteske - öffnet Thomas Böhme den Vorhang zum Puppenkino: "Sie glauben nicht an Wunder? Das ist ein Fehler."

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Maren Lehmann: Wahrnehmungen in der Dunkelheit ...

Prof. Dr. Maren Lehmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Soziologische Theorie an der Zeppelin-Universität, Friedrichshafen, sprach im März 2018 im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung, die sich mit "Krisen der Realität" in Schlüsselwerken der Künste befasste, über Wolfgang Hilbig. Am Jahresende erschien ihre Vorlesung "Wahrnehmungen in der Dunkelheit ..." im aktuellen Heft der "Berliner Debatte Initial",  das die "Krisen der Realität"  - Wendepunkte, in denen dominante Wirklichkeitsverständnisse hinterfragt werden - zum Thema hat.

Berliner Debatte 4/2018

 


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www.wolfgang-hilbig.de | Kontakt | Der Brief, Ausgabe 1 2019 © Foto: V. Hanisch Redaktion K. Ernst
Mit freundlicher Unterstützung der Leipziger Volkszeitung

 

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