Der Brief, August 2021


 

   

 

Der Brief
Internationales Wolfgang-Hilbig-Jahr 2021/22

Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft &  S. Fischer Stiftung

August 2021

 
 
 
 1999 sommerfest Wiepersdorf gezett 1200px 72dpi
 

 

Liebes Hilbig-Publikum,

von den inzwischen 42 Veranstaltungen des Internationalen Wolfgang-Hilbig-Jahres finden die meisten im August und September statt. Zur literarischen Geburtstagsfeier am 31. August in Leipzig haben sich viele Medienschaffende angesagt, zeitgleich gibt es im Prenzlauer Berg Rex Joswigs Open Air Radio Show "Wüstes Herz im Ascheregen".

Schon am 28. August feiert Meuselwitz mit dem literarischen Stadtrundgang und Daniel Minettis Ausdruckskunst, bevor am 30. August im Capitol Sulzbach Katja Lange-Müller und Ingo Schulze zu Gast sind. Clemens Meyer macht in Köln Station, Peter Wawerzinek in Magdeburg, Jayne-Ann Igel liest Gedichte in der Lyrikstadt Wurzen und im Novalis-Schloss Oberwiederstedt lassen die Romantiker für Wolfgang Hilbig die blaue Blume blühen. Den Abschluss der Werkausgabe thematisieren am 1. September in der Akademie der Künste, Berlin, Hilbig-Biograf Michael Opitz und seine Gäste, die Klasse Literatur der Sächsischen Akademie der Künste würdigt den Dichter am 24. September in Dresden. Das Leipziger Tanztheater spielt "Essenz", Martin Reik liest Hilbig im Zeichen der Industriekultur, und der Künstler Reinhard Krehl begleitet mit "walk in art" seine Arbeiten zum "Meer in Sachsen". Die Ausstellung dazu ist in der Galerie intershop zu sehen. Johannes Heisigs Bilder zu Wolfgang Hilbig sind ab 31. August im Literaturhaus Leipzig zu sehen. Radio MDR Kultur sendet am 31. August von 18-19 Uhr ein Wolfgang-Hilbig-Spezial, in dem Michael Opitz und Wilhelm Bartsch zu hören sind.

Ob der Fülle dieses Programmes haben wir einmalig das Layout unseres Newsletters geändert: in eine Liste der Geburtstagsveranstaltungen, die anzuklicken und auf der Jubiläumswebseite nachzulesen sind. 

Es grüßt Sie feierlich das Organisationsteam

Katrin Hanisch & Sibylle Bachar 

 

 

Die Wolfgang-Hilbig-Gedichtpatenschaft

Die Aktion "Gedichtpatenschaft" macht Leserinnen und Leser zu Wolfgang-Hilbig-Gedichtpaten. Sie suchen sich ihr Gedicht aus und wählen aus 11 Postkartenmotiven. Der Urkundentext auf ihren Postkarten weist sie als Patin oder Pate dieses lyrischen Stückes aus. Ihre Postkarten schicken sie auf die Reise und machen damit ihr Gedicht und ihre Patenschaft bekannt. Selbstverständlich wird jedes Gedicht nur an eine Person vergeben.

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Kulturpolitik: Thorsten Ahrend, Bernd-Lutz Lange und Karim Saab

Unter dem Titel "ich schreibe. Wolfgang Hilbig und die Kulturpolitik der DDR" teilen Thorsten Ahrend, ehemals Lektor Hilbigs, Bernd Lutz-Lange, Kabarettist und Schriftsteller, und Karim Saab, Literaturchef der Märkischen Zeitung, politisch-persönliche Erinnerungen an Wolfgang Hilbig mit dem Publikum. Das Videogespräch wurde im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig aufgezeichnet.

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Urwörter der Moderne: Hilbig-Porträt von Marie-Luise Bott

Wer war der Schreib-Arbeiter Wolfgang-Hilbig? Anlässlich seines Geburtstags hat sich die Publizistin Marie-Luise für das WDR3-Kulturfeature ein Porträt des Dichters zusammengestellt, das viele Originaltöne von Hilbig und Auszüge aus seinen Werken enthält. Das Fetaure ist nur BIS 4.9. online. Marie-Luise Bott arbeitet sein langem zu Hilbig. Zuletzt veröffentlichte sie Beiträge zu Hilbig in SINN UND FORM und dem Tagungsband "Wolfgang Hilbig und die (ganze) Moderne)" sowie zwei Interviews im Werkeband 7.

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Neuerscheinung: "Ich unterwerfe mich nicht der Zensur" 

Wolfgang Hilbigs Briefe an DDR-Behörden und DDR-Verlage sind Zeugnisse von Mut, Widerstand und poetischer Ausdruckskraft – die Antwortschreiben Beispiele staatlicher Willkür und Repression. Michael Opitz hat diese in der deutschsprachigen Literatur einzigartigen Dokumente in Archiven zusammengetragen und kommentiert. Der Band ist Ende Juli erschienen und wird im Oktober in Frankfurt am Main und Dresden vorgestellt.

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www.hilbig-jahr-2021.de | Kontakt | Der Brief, Ausgabe 3 2021 © Foto #gezett Redaktion K. Hanisch

Gefördert von der S. Fischer Stiftung, der Stadt Leipzig, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG) aus Mitteln des BKM (Neustart Kultur), dem Literaturhaus Leipzig, dem Bundesministerium für Kultur und Medien im Förderprogramm "Und seitab liegt die Stadt", der Stadt Meuselwitz und  dem Foto- und Videostudio gezett, Berlin.

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