Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft e.V.

1995 vertonte Georg Katzer Wolfgang Hilbigs langes Gedicht „Ophelia“ für Sopran und Violincello. Nun kommt die Komposition in der Produktion „Ophelia_HM“ - Folge Zwei der Montage-Reihe „Black Box 20_21“ - auf die Bühne der Staatsoper Hamburg. Die aktuelle Montage verknüpft Heiner Müllers Autobiografie mit drei zeitgenössischen Gesangswerken: Christian Josts „Hamlet“-Oper, Wolfgang Rihms Heiner-Müller-Liedern für Tenor und Bariton und Georg Katzers „Ophelia“ von Wolfgang Hilbig.

Heiner Müller als Dichter zwischen DDR und Wiedervereinigung, dessen Allegorie der „Hamletmaschine“ sich mit Hilbigs „Ophelia“ (aus dem 1979 in der BRD erschienenen Gedichtband „abwesenheit“) verbindet, ist das Grundthema.

Premiere ist am 11. Mai, weitere Vorstellungen gibt es am 13., 16. und 18. Mai (jeweils 20 Uhr in der Opera stabile), die Karten kosten zwischen 10 und 15 Euro.

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